Großes Interesse zeigte sich beim Informationsvortrag der Polizei zum Thema Betrugsmaschen wie Enkeltrick, Schockanrufe und weitere Formen des Telefon- und Internetbetrugs. Rund 70 Besucherinnen und Besucher, hauptsächlich Senioren aus den sieben Gemeinden der „ILE Gäuboden“ folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, sich bei Kaffee und Krapfen umfassend zu informieren. Ort der Veranstaltung war der Bürger&Kulturtreff in Oberpiebing.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Seniorenbeauftragten Erika Eisenschink, die mit diesem Vortrag gezielt zur Aufklärung und Prävention beitragen wollte. In seinem Vortrag erläuterte der Polizeireferent Kriminalhauptkommissar Markus Wargitsch anschaulich die gängigsten Vorgehensweisen der Täter. Besonders der sogenannte Enkeltrick sowie Schockanrufe, bei denen gezielt Angst und Verunsicherung ausgenutzt werden, standen im Mittelpunkt. Ebenso wurden die Maschen von Trickbetrügern und Taschendieben anschaulich dargestellt.
Anhand konkreter Beispiele zeigte die Polizei auf, wie professionell und überzeugend Betrüger vorgehen und wie wichtig es ist, misstrauisch zu bleiben. Gleichzeitig erhielten die Anwesenden wertvolle Tipps, wie sie sich im Ernstfall richtig verhalten können – etwa keine persönlichen Daten oder Geldbeträge weiterzugeben, Rücksprache mit Angehörigen zu halten oder im Zweifel sofort die Polizei zu verständigen.
Die Besucherinnen und Besucher beteiligten sich rege mit Fragen und berichteten teilweise auch von eigenen Erfahrungen oder Vorfällen im Bekanntenkreis. Der Vortrag trug so maßgeblich dazu bei, das Bewusstsein für diese Betrugsformen zu schärfen und die Teilnehmer für mögliche Gefahren zu sensibilisieren.
Die Veranstaltung wurde von allen Seiten als sehr informativ und wichtig bewertet. Ein besonderer Dank galt der Seniorenbeauftragten Erika Eisenschink für die Organisation sowie der Polizei für die verständliche und praxisnahe Aufklärung.

Foto: Karl Schneider
