Aiterhofen wird Standort einer Rettungswache
Zur letzten Sitzung dieser Wahlperiode traf sich vor kurzem der Gemeinderat Aiterhofen. Dabei ging es zunächst um verschiedene Bauanträge. Beim Landratsamt Straubing-Bogen wurde im Genehmigungsverfahren der Neubau eines Einfamilienhauses in Geltolfing beantragt. Für die Aufstellung einer DHL-Packstation außerhalb der Bebauungsgrenze wurde der isolierten Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes „Am Kirchsteig“ durch den Gemeinderat das Einvernehmen erteilt. Ein Bauantrag auf Errichtung eines Einfamilienhauses mit 4fach Garage in Aiterhofen wurde im Genehmigungsverfahren beim Landratsamt Straubing-Bogen eingereicht und dem Gemeinderat mitgeteilt. Im Rahmen einer erneuten Auslegung des Deckblatts Nr. 39 zum Flächennutzungsplan für den Bereich „Am Krähweg“ wurden keine Bedenken oder Anregungen der Öffentlichkeit vorgebracht. Nach Abwägung öffentlicher und privater Belange nach dem Baugesetzbuch für die Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich WA „Am Krähweg“ war daher keine Änderung zu veranlassen, ein entsprechender Feststellungsbeschluss wurde gefasst. Ebenso wurde der Beschluss über die Neufestlegung des Zinssatzes für die kalkulatorische Verzinsung der kostenrechnenden Einrichtungen der Gemeinde Aiterhofen gefasst. Aufgrund der sich ändernden Zinslandschaft wird der Zinssatz für die Verzinsung des Anlagekapitals bei den gemeindlichen Einrichtungen ab dem Haushaltsjahr 2027 mit 3,0 % festgesetzt. Einem Antrag des FC Aiterhofen auf Zuschuss für die Erneuerung der Banden am Fußballplatz in Höhe von 3.400,– € wurde zugestimmt. Die Banden befinden sich in einem sehr schlechten Zustand und stellen mittlerweile auch ein Sicherheitsrisiko dar. Nach intensiver Diskussion wurde dabei insbesondere anerkannt, dass der FC Aiterhofen mit 180 Kindern und Jugendlichen von insgesamt 600 Mitgliedern eine sehr aktive Nachwuchsarbeit bietet und die Sportanlage auch von Schülern der Grund- und Realschule im Rahmen von Kooperationen genutzt wird.
Rettungswache und Umspannwerk
Im öffentlichen Teil gab Bürgermeister Adalbert Hösl unter Mitteilungen und Sonstiges bekannt, dass gemäß einem Bedarfsgutachten, das vom Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Straubing in Auftrag gegeben wurde, Aiterhofen Standort für eine Rettungswache werden soll. Insbesondere die verkehrsgünstige Lage an B8 und B20 seien hier entscheidende Kriterien. Es wurde im öffentlichen Teil auch darüber informiert, dass sich die Gemeinde Aiterhofen weiterhin im intensiven Gespräch mit Vertretern des Übertragungsnetzbetreibers TenneT TSO GmbH befindet bezüglich des Standorts des geplanten Umspannwerkes. Oberstes Ziel sei es, einen Standort zu finden bei dem mit geringstmöglichen Belastungen jeglicher Art und weitestgehender Akzeptanz zu rechnen sei. „Ausschließlich die Menschen im unmittelbaren Umfeld müssen im Mittelpunkt der Entscheidung stehen“, so das Fazit des Gremiums.
Dank zum Ende der Wahlperiode
Zum Abschluss der letzten Sitzung des Gemeinderates in der laufenden Wahlperiode sprach der Bürgermeister seinen Dank an das Gremium aus. Insbesondere bedankte er sich für die konstruktive, am Wohl der Gemeinde orientierte und sachliche Zusammenarbeit in einem respektvollen, fairen und rücksichtsvollen Umgang miteinander. Auf dieser Grundlage konnten einige wichtige Vorhaben umgesetzt und weitere finanzielle Handlungsfähigkeit erhalten bleiben. Beispielhafte Maßnahmen waren die Weiterführung des Hochwasserschutzes an der Donau, der Abschluss der Erweiterungs- und Sanierungsarbeiten an der Kita „Maria Schutz“, die Schaffung der Minikita „Aitrach Momis“ in Geltolfing, Erwerb von Grundstücken für weitere Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeinde, Sanierung von Straßen, Ansiedlung von Unternehmen und Einrichtungen im Bereich des ZVH Hafen Straubing-Sand sowie die Sanierung und Modernisierung der Mehrzweckhalle. Auch der Verwaltung sowie den Mitarbeitern aller gemeindlichen Einrichtungen galt die Anerkennung für die gute und konstruktive Zusammenarbeit im Laufe der Wahlperiode. Auf eine offizielle Verabschiedung der scheidenden Gemeinderäte zu einem späteren Zeitpunkt wurde hingewiesen.