Kita nun in gemeindlicher Hand (17.01.2017)

Kitaübergabe

Wechsel von Träger und Leiterin – Generalsanierung in der Planungsphase

 

Beschützt und behütet unterm Regenbogen geht es im Kindergarten Maria Schutz in Aiterhofen auch nach dem Wechsel der Trägerschaft vom Kloster zur Gemeinde weiter. (Von links) Geschäftsstellenleiter Günter Stephan, Schwester Teresa, die neue Kindergartenleiterin Sandra Bräu, Bürgermeister Manfred Krä und die stellvertretende Leiterin Carmen Bernhard.

Aiterhofen. Eine Neuerung gibt es für den Kindergarten „Maria Schutz“ in Aiterhofen: nach 86 Jahren „Klosterkindergarten“ hat ab 1. Januar die Gemeinde mit Bürgermeister Manfred Krä an der Spitze die Trägerschaft übernommen. Die christliche Wertevermittlung ist auch dem neuen Team unter der Leitung von Sandra Bräu ein Herzensanliegen. Bis 2020 soll der Kindergarten generalsaniert werden.

Mit Blumen hieß Bürgermeister Manfred Krä die neue Kindergartenleiterin, Erzieherin Sandra Bräu, und ihre Stellvertreterin, Erzieherin Carmen Bernhard, willkommen. Die langjährige Leiterin Sr. Teresa hatte er bei der Jahresschlussfeier seitens der Gemeinde geehrt und verabschiedet. „Aber Sr. Teresa bleibt uns als Gruppenleiterin auch im gemeindlichen Kindergarten erhalten.“

In gemütlicher Kaffeerunde wurde der Neubeginn gefeiert. Dabei wurde auf die bescheidenen Anfänge vor 86 Jahren zurückgeblickt, als das Kloster mit einem Kindergarten in Aiterhofen begann. 1973 sei der neue Kindergarten gebaut worden: damals nach neuesten Gesichtspunkten und hochmodern. Obwohl der Kindergarten top-gepflegt ist, und in den Jahren 2010 und 2014 auch um Krippenplätze erweitert wurde, steht eine Generalsanierung an. Dieser Arbeitsaufwand, die immer komplexer werdenden gesetzlichen Vorgaben, die zu erwartende finanzielle Belastung und schlussendlich auch die Altersstruktur und damit einhergehende Arbeitsbelastung für die Schwestern ließ die Ordensleitung handeln.

Zusätzliches Grundstück

Natürlich falle die Trennung vom Kindergarten nach so vielen Jahrzehnten schwer. Aber bereits in der Vergangenheit war die Zusammenarbeit mit der Gemeinde bestens und so hat Krä mit seinen Gemeinderäten nicht nur die Trägerschaft, sondern auch die gesamte Liegenschaft erworben. „Wir haben auch noch ein Zusatzgrundstück mit 2  500 Quadratmetern gekauft“ erklärte Krä, damit eine neue Parkplatzsituation gestaltet werden kann und eventuell Platz für eine Erweiterung vorhanden ist.

Derzeit besuchen 107 Kinder die Kindertagesstätte Maria Schutz in drei Regel-Kindergartengruppen, einer gemischten beziehungsweise erweiterten Gruppe (Krippenkinder und Kindergartenkinder, einer Krippengruppe sowie nachmittags die Hortkinder bei der Hausaufgabenbetreuung. Vierzehn Bedienstete sorgen für das Wohl der Kinder mit allem Drum und Dran. Die neue Leiterin Sandra Bräu freut sich auf die große Herausforderung.

Neue Akzente

„Die christliche Wertevermittlung ist im Sinn des gesamten Teams. Wir stehen dahinter“ sagt Sandra Bräu. Die Handschrift der exzellenten Arbeit des Klosters soll erhalten bleiben. Natürlich werden neue Akzente hinzukommen, so werde die Naturpädagogik weiter ausgebaut. Waldprojekt oder auch Naturtage an der Aitrach oder heimischen Regionen sind als Expeditionen immer wieder mal geplant.

Zur Arbeit in der Kindertagesstätte Maria Schutz macht Sandra Bräu in nächster Zeit eine Zusatzausbildung im Leitungsmanagement. Die Kosten dafür übernimmt die Gemeinde, wie Bürgermeister Krä betonte. Er möchte, dass sich die Bediensteten in diesem gepflegten Kindergarten mit den angenehm großen Räumen auch unter der Trägerschaft der Gemeinde wohlfühlen. „Eisern werden wir einen klaren Weg gehen,“ sagt er mit Blick auf die bevorstehende Generalsanierung, denn auch in dieser Zeit soll das Bestmöglichste für die Kinder und das Personal geschaffen werden. Abschließend dankte er Sr. Teresa in Vertretung für die Generaloberin sowie alle bisher im Kindergarten Tätigen und wünschte der neuen Leitung ein gutes Händchen für die Anforderungen der Zeit.

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