ILE Gäuboden – Vorsitz wechselt (13.01.2016)

ILE Gäuboden – Vorsitz wechselt

Bild: Geschäftsstellenleiter VG Aiterhofen Günter Stephan, Aiterhofens Bürgermeister Manfred Krä, die Bürgermeisterin der Gemeinde Feldkirchen Barbara Unger und Geschäftsleiter Gemeinde Feldkirchen Martin Hain

 

ILE Gäuboden – Vorsitz wechselt

Der Vorsitz in der ILE Gäuboden wechselt jährlich zwischen den sieben beteiligten Gemeinden. Für das Jahr 2016 wird dieses Amt von Bürgermeisterin Barbara Unger, Gemeinde Feldkirchen ausgeübt. Dazu fand vor kurzem die offizielle Übergabe im Rathaus der Gemeinde Aiterhofen statt, deren Bürgermeister Manfred Krä den Vorsitz im letzten Jahr innehatte.

 

Mit einem Festakt am 30. März 2012 schlossen sich die Gemeinden Aiterhofen, Feldkirchen, Irlbach, Leiblfing, Oberschneiding, Salching und Straßkirchen zur „ILE Gäuboden“ (integrierte ländliche Entwicklung) zusammen. Mit Hilfe dieser integrierten ländlichen Entwicklung sollen Entwicklungsansätze zur Stärkung des ländlichen Raumes entwickelt und die Wirtschaftskraft ländlicher Gemeinden gestärkt werden. Ein wesentliches Instrument dieser Integrierten Ländlichen Entwicklung ist das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK), das derzeit in der Region Gäuboden erarbeitet wird und kurz vor seiner Fertigstellung steht. Hier werden für die Region Gäuboden mit den sieben Mitgliedsgemeinden in einem gemeinsamen Prozess Chancen für den Raum analysiert, Entwicklungsziele definiert und Projekte initiiert. Damit soll die nachhaltige Entwicklungsfähigkeit des gesamten Raumes gestärkt  und die Region als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum weiterentwickelt werden. Die Konzeptentwicklung wird umfangreich durch das Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern unterstützt und gefördert.

 

Bürgermeister Manfred Krä erinnerte bei der Übergabe an die zwei Beteiligtenversammlungen der ILE Gäuboden im letzten Jahr, in denen u.a. die Erstellung einer Notfallmappe sowie die Vergaben für ein Kernwegenetz und ein Leerrohrkonzept für die zukünftige Breitbanderschließung mit Glasfaserleitungen in jedes Grundstück beschlossen wurden. Durchgeführt wurde in den ILE-Gemeinden auch ein Vitalitätscheck, ein datenbankbasiertes Analyseinstrument zur Innenentwicklung der Dörfer und Gemeinden. In diesem ist die bauliche, funktionale und soziale Situation als Basis für Dorferneuerung, Gemeindeentwicklung sowie ILE-Prozesse erfasst.

 

Bürgermeisterin Barbara Unger stellte die Kooperation der sieben Gemeinden in der ILE Gäuboden als wichtige zukunftsfähige Zusammenarbeit heraus. So werden in diesem Jahr unter dem Vorsitz der Gemeinde Feldkirchen mehrere Projekte wie das Kernwegenetz, Radwegekonzept und das Leerrohrkonzept abgeschlossen. Hier stehen den Gemeinden dann entsprechende Plangrundlagen für die weitere Umsetzung zur Verfügung. Wie Bürgermeisterin Barbara Unger ausdrücklich betonte, freut sie sich auf die Aufgabe als Vorsitzende der ILE Gäuboden mit der zukunftsweisenden Zusammenarbeit der sieben Gemeinden. Mit der Übergabe wurden auch die Verwaltungsaufgaben und die Koordination auf Verwaltungsebene von Geschäftsstellenleiter Günter Stephan an Geschäftsleiter Martin Hain übergeben. Angesprochen wurde bei dieser Übergabe auch die bestens funktionierende interkommunale Zusammenarbeit im Bereich der Verwaltungsorganisation wie das Standesamt Gäuboden, die Rentenstelle, die kommunale Verkehrsüberwachung, die gemeinsame Personalstelle und die Steuer- und Veranlagungsstelle Gäuboden. Diese Zusammenarbeit wird mittlerweile als bayernweites Vorzeigemodell hervorgehoben.

 

Bild: Geschäftsstellenleiter VG Aiterhofen Günter Stephan, Aiterhofens Bürgermeister Manfred Krä, die Bürgermeisterin der Gemeinde Feldkirchen Barbara Unger und Geschäftsleiter Gemeinde Feldkirchen Martin Hain

 

 

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