Dorferneuerung Geltolfing mit Spatenstich gestartet (05.09.2017)

Spatenstich

Bild: Karl-Heinz Bauer und Bauleiter Maurice Falah (beide Fa. Swietelsky), Bernhard Leimböck, Franz Schmid und Architekt Georg Oswald (alle Planungsbüro Architekturschmiede), Bürgermeister Manfred Krä, Dritter Bürgermeister Manfred Engl, Zweiter Bürgermeister Adalbert Hösl und Geschäftsstellenleiter Günter Stephan.

Mit einem symbolischen Spatenstich am letzten Montag haben die Bauarbeiten zur Neugestaltung des Kirchweges in Geltolfing begonnen. Bürgermeister Manfred Krä begrüßte dazu die Vertreter des Planungsbüros und der Baufirma. Gefördert wird diese Maßnahme durch das Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern mit dem Europäischen Förderprogramm zur Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER-Förderung).

 

Wie Architekt Georg Oswald vom Planungsbüro Architekturschmiede hervorhob, wird mit dieser Maßnahme eine hohe Aufenthaltsqualität am zentralen Platz in Geltolfing geschaffen, der hier mit Schloss, Kirche, Pfarrhof und Bürgerhaus als Geltolfinger Mitte örtliche und überörtliche Bedeutung hat. Insgesamt werden mit der vorliegenden Planung mehr optische als verkehrstechnische Maßnahmen durchgeführt, um die Bedeutung des Straßenbereiches mit hoher Qualität hervorzuheben. Dies geschieht vor allem mit einem entsprechenden Straßenbelag, der zwischen Pfarrhof und Schloss mit passenden Pflastersteinen ausgeführt wird. Es erfolgt aber auch eine Entsiegelung und die Schaffung zusätzlichen Grüns zur Verschönerung des Dorfbildes. Insgesamt steht eine Verbesserung der Aufenthalts- und Kommunikationsfunktion im gesamten Maßnahmenbereich im Vordergrund. Im Vorfeld dieser Maßnahme wurde bereits das Kriegerdenkmal an den neuen Standort im Bereich des ehemaligen Pfarrhofes verlegt.

 

Ausgebaut wird im Rahmen dieser Dorferneuerung auch der Radwegeanschluss nach Aiterhofen über die bestehenden Wirtschaftswege. Bürgermeister Manfred Krä bezeichnete die Dorferneuerungsmaßnahme mit einem Kostenaufwand von rund 650.000 als zukunftsträchtige Investition. In Zusammenhang mit dem derzeit im Bau befindlichen Bürgerhaus in diesem Bereich entsteht hier ein Zentrum für die gesamte Gemeinde und kommt damit einem überwiegenden Teil der Bürgerschaft zu Gute. Im Hinblick auf die Anlieger in diesem Straßenbereich bat er um Rücksicht, da während der Bauarbeiten immer wieder mit Behinderungen zu rechnen ist. Die ausführende Firma wird die Betroffenen jeweils frühzeitig darüber informieren. Der Bürgermeister dankte auch dem Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern, das im Bereich der Dorferneuerung seine herausgehobene Erfahrung mit einsetzt und entsprechende Fördermittel bereitstellt bzw. im Bereich der ELER-Förderung abwickelt. Der ausführenden Baufirma Swietelsky wünschte er einen unfallfreien Bauverlauf und der Maßnahme insgesamt einen guten Abschluss.

 

drucken nach oben