Breitbandausbau für mehrere Ortsteile

Telekom Vertragsunterzeichnung

Vordere Reihe: Markus Münch (Regionalmanager der Deutschen Telekom), Bürgermeister Manfred Krä, Wilhelm Köckeis (Ansprechpartner der Deutschen Telekom Technik) Hintere Reihe: Andreas Dorfner, Breitbandbeauftragter VG Aiterhofen, Arnold Eder (Planungsbüro HPE) und Geschäftsstellenleiter Günter Stephan

 

 

Aiterhofen: (st) Nach Abgabe des besten Angebotes erhielt die Deutsche Telekom den Zuschlag für den Netzausbau nach der Bayerischen Breitbandförderrichtlinie in der Gemeinde Aiterhofen. Rund 190 Haushalte können nach der Fertigstellung die schnellen Glasfaseranschlüsse nutzen. Am Mittwoch wurde der Kooperationsvertrag im Rathaus unterschrieben.

Die Entscheidung ist gefallen: Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau in Aiterhofen gewonnen. Etwa 190 Haushalte in den Ortsteilen Sand, Hunderdorf, Hermannsdorf, Rohrhof, Moosdorf, Fruhstorf, Amselfing, Ödmühle, Burgstall und Lindhof können nach dem Netzausbau mit hoher Geschwindigkeit im Netz surfen. Das neue Netz wird dank neuer Technik so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Die Gemeinde Aiterhofen und die Telekom haben dazu jetzt einen Vertrag unterschrieben. Die Telekom wird im Rahmen des Ausbaus unter anderem über 36 Kilometer Glasfaser und Mirkorohre und sieben Glasfasernetzverteiler neu aufstellen und mit neuster Technik ausstatten.

„Ein schneller Internetanschluss ist heute ein Muss“, sagt Manfred Krä, Erster Bürgermeister von Aiterhofen. „Nur die Kommune, die eine moderne digitale Infrastruktur besitzt, ist auch attraktiv für Familien und Unternehmen.“

Markus Münch, Regionalmanager der Deutschen Telekom zeigte sich erfreut, dass die Telekom mit ihrem Angebot die Gemeinde überzeugen konnte. „Wir legen heute den Grundstein für die digitale Zukunft in Aiterhofen. Das Netz wird dabei immer auf dem neuesten Stand sein. Dafür werden wir sorgen“, so Münch. Auch Wilhelm Köckeis, Ansprechpartner der Deutschen Telekom Technik erläuterte, dass eine modere Infrastruktur ein digitaler Standortvorteil für jeden Haushalt, jede Immobilie und die gesamte Gemeinde ist.

Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Paralell wird eine Tiefbau-Firma ausgewählt, Material bestellt und Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. Anschließend können die Kunden die neuen Anschlüsse nutzen. Bürgermeister Manfred Krä wies ausdrücklich darauf hin, dass dann mit diesem Ausbau und den eigenwirtschaftlichen Ausbaumaßnahmen der verschiedenen Anbieter  in  der gesamten Gemeinde die vom Gesetzgeber geforderten Bandbreiten zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wird in den Ortsteilen Aiterhofen, Geltolfing und Niederharthausen eine Glasfaserversorgung bis in jedes Grundstück angestrebt. Hierzu wurde bereits ein entsprechendes Leerrohrkonzept ausgearbeitet, das nach und nach umgesetzt wird.

Glasfaser bis ins Haus

Damit die Telekom Glasfaser ausbauen kann, müssen auch die Grundstückseigentümer mitmachen. „Glasfaser gibt es nur gemeinsam“, sagt Markus Münch. Für den Anschluss an das schnelle Netz ist eine Einverständniserklärung mit Unterschrift des Eigentümers notwendig, da sonst auf dem Grundstück keine Leitungen verlegt werden können und damit das Haus nicht an das Glasfasernetz angeschlossen werden kann. Die Eigentümer werden von der Telekom in Zusammenarbeit mit der Gemeinde kontaktiert.

Zur Technik und zum Zeitplan

Die Telekom wir nun mit der Feinplanung beginnen und anschließend rund 36 Kilometer Glasfaser verlegen. Zeitgleich baut das Unternehmen moderne Übertragungstechnik auf, etwa in den Verteilern am Straßenrand und in der Vermittlungsstelle. Danach erfolgt die Einbindung der neuen Leitungen an das Gesamtnetz der Telekom. Beim Glasfaser-Ausbau wird die Glasfaser-Leitung bis ins Haus verlegt, die Signale werden durchgehend optisch übertragen. Kupferkabel mit elektrischer Signalübertragung gibt es in diesem Netz nicht mehr. Zunächst werden Geschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde beim Herunterladen und 100 Megabit pro Sekunde beim Heraufladen angeboten. Doch die Techniker arbeiten bereits an Entwicklungen, die noch höhere Geschwindigkeiten im Glasfasernetz möglich machen werden.

Weitere Informationen

Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren. Das Ausbaugebiet ist zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht auf der Karte abgebildet. Es besteht aber die Möglichkeit sich als Kunde einzutragen und eine frühzeitige Info zu erhalten sobald der Ausbau abgeschlossen ist.

 

- www.telekom.de/schneller

- Neukunden: 0800 330 3000 (kostenfrei)

- Telekom-Kunden: 0800 330 1000 (kostenfrei)

- Kleine und Mittlere Unternehmen 0800 330 1300 (kostenfrei)

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