Beteiligtenversammlung der ILE Gäuboden - Planungen für Radwegenetz (01.12.2015)

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Beteiligtenversammlung der ILE Gäuboden

Planungen für Radwegenetz

Sachstandsberichte zum Rad- und Kernwegenetz, zum Vitalitätscheck und zum Entwicklungskonzept standen auf der Tagesordnung der Beteiligtenversammlung der ILE Gäuboden (Interkommunale Ländliche Entwicklung) unter dem Vorsitz von Aiterhofens Bürgermeister Manfred Krä am letzten Donnerstag. Zu entscheiden war von den Bürgermeistern der sieben ILE-Gemeinden aber u.a. auch über Auftragsvergaben und die Beteiligung am LEADER-Kooperationsprojekt „bewegtes Niederbayern“. Die Grundlagenermittlung sowohl für das Radwegenetz als auch das Kernwegenetz ist nach den Ausführungen von Dipl.-Ing. Roswitha Schanzer vom Büro MKS aus Ascha mittlerweile abgeschlossen. Die Radwege werden derzeit nachbearbeitet und Hauptrouten, Rundwege sowie E-Bike-Touren entwickelt. Das Radwege- und Kernwegekonzept soll nach einer gemeinsamen Abstimmung mit den Gemeinden, Fachbehörden und Verbänden jeweils im Sommer fertiggestellt sein.

 

Noch in diesem Jahr soll lt. Dipl.-Ing. Roland Schneider vom Ingenieurbüro Schlecht aus Straßkirchen der Vitalitäts-Check für die Mitgliedsgemeinden abgeschlossen werden. Mit diesem VC steht ein datenbankgestütztes Analyseinstrument zur Verfügung, um die bauliche, funktionale und soziale Situation als Basis für Dorferneuerung, Gemeindeentwicklung sowie ILE-Prozesse festzustellen. Die Ergebnisse stellen damit wichtige Grundlagen für eine differenzierte Vitalitätsstrategie, z.B. in Bezug auf den demographischen Wandel in den ILE-Gemeinden dar. Breiten Raum nahmen auch die Informationen zum integrierten ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK) ein. Hier werden nach den Ausführungen von Prof. Dr. Konrad Schindlbeck die Ergebnisse des Zukunfts-Workshops und der Arbeitsgruppen-Sitzungen in einem Leitbild festgehalten. Die zwölf erarbeiteten Handlungsfelder sollen dabei in sieben Perspektiven überführt werden. Nach notwendigen Besprechungs- und Abstimmungsterminen zum Jahresbeginn wird das Konzept dann umgehend fertiggestellt. Für eine zukunftsfähige Breitbandversorgung in den ILE-Gemeinden wurde der Auftrag für einen FTTB-Masterplan vergeben. Damit steht den Gemeinden dann in den Bereichen, in denen mit dem derzeitigen Breitbandausbau eine Glasfasererschließung bis zu den KVZ erfolgt, eine Planungsgrundlage für die Verlegung von Speed-Pipe-Rohren zur Verfügung, in die dann zu gegebenem Zeitpunkt Glasfaserleitungen bis in jedes Gebäude eingebracht werden können (Fibre To The Building). Diese Leerrohre sollen mit jeder Baumaßnahme im öffentlichen Bereich verlegt und so über einen längeren Zeitraum ein durchgängiges Netz geschaffen werden.

 

Für das LEADER-Kooperationsprojekt „bewegtes Niederbayern“ bewerben sich in einer interkommunalen Zusammenarbeit die Gemeinden Aiterhofen und Salching. Hier soll im Bereich der Aitrachaue zwischen Aiterhofen und Salching ein Bewegungspark entstehen. Von der Beteiligtenversammlung wird diese Bewerbung entsprechend unterstützt. Für die Öffentlichkeitsarbeit in der ILE, und um den Begriff Gäuboden im Bereich der sieben Mitgliedsgemeinden Aiterhofen, Feldkirchen, Irlbach, Leiblfing, Oberschneiding, Salching und Straßkirchen bekannter zu machen, wird am Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern ein entsprechender Zuschussantrag gestellt. Damit können verschiedene Marketing- und Imageprodukte angeschafft werden. Hingewiesen wurde in der Sitzung auch auf die neuen Webseiten der Gemeinden Leiblfing, Aiterhofen und Salching. Eine entsprechende ILE-Seite wird demnächst veröffentlicht. Auf dieser Seite werden auch die einzelnen Gemeinden miteinander verlinkt. Erfreut konnte der Vorsitzende, Bürgermeister Manfred Krä dem Gremium mitteilen, dass auch im Jahr 2016 das KULTURmobil des Bezirks Niederbayern in der ILE Gäuboden vertreten ist. Gastspielort am 24. Juni ist diesmal Aiterhofen. Angesprochen wurde auch die Durchführung von Gäubodenmeisterschaften in den ILE-Gemeinden in verschiedensten Sportarten. Federführend ist hier die Gemeinde Leiblfing tätig. Der Vorsitzende wies auch auf die Notfallmappe der ILE Gäuboden hin, die mittlerweile veröffentlicht und von den Webseiten der Mitgliedsgemeinden heruntergeladen werden kann. In den Gemeinden sind aber auch Druckausfertigungen erhältlich. Bei einem Treffen der niederbayerischen ILE-Vorsitzenden vor kurzem in Landau wurde u.a. die interkommunale Zusammenarbeit der ILE Gäuboden im Bereich der Verwaltungen hervorgehoben. Hier sind u.a. das Standesamt Gäuboden, die Rentenstelle Gäuboden, die Verkehrsüberwachung Gäuboden und die Steuer- und Veranlagungsstelle Gäuboden entstanden.

 

 

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